Das Tippgerät

*Werbung*

Hallo ihr Lieben!

Wie ich berichtete, habe ich Anfang des Jahres ein Tippgerät für den Großen versucht zu beantragen.

Wie immer musste ich mehrfach hinterherlaufen. Denn von der Schule kam wieder nichts, absolut kein Feedback.  Ich fragte also des Öfteren bei der Klassenlehrerin nach, doch mit antworten hatte sie es nicht so. Selbst vom Schulleiter war keine Antwort zu bekommen. Also wand ich mich an die Deutschlehrerin, zu dieser wir einen besseren Draht haben.

Leider wusste sie auch nicht viel mehr als wir, versprach aber nachzufragen. Doch wie nicht anders zu erwarten, kam sie auch nicht weiter und konnte uns keine Antwort geben. Am Anfang des Lockdowns versprach die Deutschlehrerin aber nochmal bei der Klassenlehrerin zu horchen, wie weit der Antrag durch wäre.

Mitten im Corona – Wahnsinn fand dann doch via Email eine Kommunikation mit der Klassenlehrerin statt und wieder fragte ich nach. Diesmal bekam ich sogar eine Antwort. Sie hatte die Genehmigung für die Nutzung eines Tippgerätes vor Ostern bekommen. Vor Ostern schon…aha…danke, für die “schnelle” Reaktion. Pfff…ich war schon wieder leicht angenervt…bereits vor Ostern…toll.

Allerdings teilte sie mir auch mit, dass die Schule zur Zeit keine Gelder für ein Tippgerät zur Verfügung stellen kann und wir uns selber eines kaufen müssten.

Ja, ok…schön….wo nehm ich mal eben das Geld dafür her? Eine Lösung musste her. Doch ich wäre nicht das Schokodil, wenn ich keine finden würde. Schließlich gibt es ja für alles eine Lösung.

Es gibt wohl die Möglichkeit ein IPad zu finanzieren über 36 Monate, doch weder ein IPad sagte mir zu, noch der Preis. Elternfinanzierung

Warum kein IPad? Naja, prinzipell bin ich ja Apple – Fan, doch ich habe ein massives Problem damit meinem Großen ein IPad in die Hand zudrücken. Denn Punkt 1: Er verliert immer alles. Punkt 2: Sehe ich immer noch das Risiko, dass er es nur zum spielen nimmt und Punkt 3: Meltdowns. Schließlich hat er schon sein Handy und TV zerstört.

Es musste doch auch eine günstigere Lösung geben und die fand ich letzlich auch.

Ich habe mich für das Lenovo M10 endschieden. Dazu gibt es eine Schutzhülle mit Tastatur und eine Schutzglasfolie, sowie eine Versicherung.

Die ersten Tage mit dem Tablet waren echt schleppend und ich dachte schon “Tja, da hat der Papa wieder recht gehabt. Keine Veränderung. Aufgaben werden nicht gemacht, hauptsache mit den Kumpels quatschen und zocken.

Doch dann geschah das Unfassbare. Mein Großer kam zu mir und fragte, wie man Dokumente nochmal abspeichert und wie er diese dann auf iserv in das Aufgabenmodul hochläd. Ich war fassunglos.

Plötzlich macht das Kind seine Aufgaben, sogar in der Zeit und läd sie auch selbstständig hoch. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht.

WENN das so bleibt, dann bereue ich zutiefst ihm nicht schon vorher ein eigenes Tablet gekauft zu haben und ihn Jahrelang mit “schreiben müssen” genervt habe. So manche Auseinandersetzungen wären uns erspart geblieben. So einfach kann das Leben sein.

Hier geht es weiter.

 

Information zu den Affiliated-Links

 Das Beitragsbild wurde von Niek Verlaan auf Pixabay zur Verfügung gestellt.

Kommentar verfassen