Jeden Tag eine gute Tat, Teil 2

Hallo Zusammen!

Wie ich euch vor ein paar Tagen berichtete, hatte ich Sachen zum verschenken an die Straße gestellt. Mit diesen Sachen konnte ich einige Menschen glücklich machen. Doch was diese Aktion nach sich ziehen sollte, war für mich nicht vorhersehbar.

Am Dienstag verließ ich das Haus mit meinen zwei Kindern. Ich schob den Kinderwagen die Straße runter und merkte, das etwas anders war als sonst. Vor einigen Eingängen standen am Zaun Sachen. Kein Sperrmüll und die Müllabfuhren waren schon am Montag da. Nein, das waren Sachen die mit Schildern deklariert waren.
Auf ihnen stand „zu verschenken

Ich schaute meinen Großen an und sagte: „Schau, jetzt machen das auch einige Nachbarn.“
Mein Großer antwortete trocken: „Ja, ich weiß. Auf den Weg vom Bus nach Hause, haben auch einige Leute etwas raus gestellt.“
Aha, hatte er gar nicht erzählt. Der Weg zum Bus umfasst eine Querstrasse und eine Parallelstraße.

Welch Freude. Einige Nachbarn nahmen sich doch tatsächlich an mir ein Beispiel und verschenkten ebenfalls Sachen die sie nicht mehr wollten.
Welche schöne Geste, welch schöner Lauf der Dinge. Ich freue mich.

Ich hoffe, dass es langfristig so sein wird und die Leute nicht weiterhin ihre Sachen leichtfertig in den Müll werfen. Denn wie man sieht, können andere Leute diese Sachen noch gebrauchen.

Daher denkt nicht immer nur an euch und gönnt anderen nichts. Tut Gutes.

Jeden Tag eine gute Tat.

Es muss dabei übrigens auch nicht immer etwas materielles sein.
Hört den alten Leuten zu. Es könnt das Highlight ihres Tages sein.
Fragt ältere Nachbarn, ob ihr etwas mit einkaufen sollt.
Manchmal hilft ein gutes Wort oder ein Lächeln.
Haltet die Augen auf, es gibt so viele Möglichkeiten.

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass es Nachahmer in der Nachbarschaft gibt.

Das Beitragsbild wurde von Michal Jarmoluk auf Pixabay zur Verfügung gestellt.

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